Wandern

Naturerlebnispfad in Sand in Taufers

Menschen der Natur näherbringen...

...soll der neueröffnete Naturerlebnispfad von Sand in Taufers, der am 11. Juni für die Besucher freigegeben wurde.

Der ca. 6 km lange Rundweg wurde je zur Hälfte von der Gemeinde Sand in Taufers und vom Amt für Naturparke finanziert. Das Logo, ein Eichhörnchen, begleitet den Wanderer von einer Station zur nächsten.

Viele Themen werden behandelt: Natur, Fauna, Flora, Geologie, Mythologie, Sagen, Legenden...Kühne Bauwerke wie eine Aussichtsplattform in Baumwipfelhöhe machen den Rundgang noch attraktiver.

 

Ausgangspunkt:Naturparkhaus
Gehzeit:3 Stunden
Höhenunterschied:176m
Schwierigkeitsgrad:leicht - mittel

Lehrpfad - Prettau Knappensteig

Vom St. Ignaz-Stollen (1.500 m) bis zum Rötkreuz (2.080 m) - entlang an Mundlöchern, ruinenhaften Überresten der einstigen Grubengebäuden.

Der rechts des Weges in den Berg führende St.-Georg-Stollen wurde bald nach 1528 angeschlagen. Obwohl er nicht einmal 100 Meter lang ist, stieß man erst Anfang der Vierziger Jahre auf Erz, teilweise war nämlich gar nur ein Knappe mit dem Vortrieb beschäftigt.

Bei den "Jakober Stuben", das sind die ruinenhaften Überreste der einstigen Grubengebäude am Mundloch des St.-Jakob-Stollens, beginnt der oberste Bergwerksbereich. Hier wurde das Erzvorkommen einst entdeckt, hier trat das Erz an den Tag und hier begann auch die Bergbautätigkeit im 15. Jahrhundert. Wenn das Prettauer Kupfererz schon in der Bronzezeit gewonnen wurde, kann es nur hier gewesen sein.

Einst führten mehr Stollen in den Berg, als heute noch zu sehen sind. Der oberste Stollen hieß St Wilhelm. Er war die "Fundgrube", d. h., dass hier das Kupfer-erzvorkommen entdeckt und zuerst ausgebeutet wurde.

Die wildromantisch wirkende zerklüftete Landschaft zwischen den "Jakober Stuben" und dem St.-Wilhelm-Stollen ist nicht natürlich entstanden, sondern künstlich geschaffen. Sie entstand, als man im 18. Jahrhundert dem vorher nicht abgebauten Erz, das praktisch im Tagbau zu gewinnen war, mit Schwarzpulver zu Leibe rückte.

Der Lehrpfad endet beim Rötkreuz (2080 m Meereshöhe).

 

Ausgangspunkt:Kupferbergwerk Prettau
Gehzeit:2 Stunden
Höhenunterschied:580 m
Schwierigkeitsgrad:leicht - mittel
Beste Jahreszeit:Mitte Mai - Oktober

Tauferer Ritterweg

Besuchen Sie die Toblschlucht mit drei eindrucksvollen Wasserfällen, die impossante Burg Taufers, das Wahrzeichen des Tauferer Ahrntals.

Von den Wasserfällen zur Burg Taufers:

Besonderheiten:
Toblschlucht mit drei eindrucksvollen Wasserfällen, mittelalterliche Burg Taufers, das Wahrzeichen des Tauferer Ahrntals.Ganzjährig begehbar.
Wegverlauf:Vom Tourismusverein Sand in Taufers Richtung Osten über die Brücke nach St. Moritzen. Gleich rechts ab (Hotel Alte Mühle) am ortografisch linken Bachufer entlang über eine weitere Brücke am rechten Bachufer und über die nächste Brücke links abbiegend zum Weiler Winkel. Entlang der Fahrstrasse zum Parkplatz der Reinbach-Wasserfälle (855m). Nun links in den Wald (Nr. 2) bis zum 1. Reinbach-Wasserfall, dann steiler zum 2. und 3. Wasserfall. Die hohe Brücke am 3. Wasserfall überqueren wir mutig, denn zum Toblhof (Einkehrmöglichkeit 1.054m) ist es nicht mehr weit. Dort überqueren wir die Fahrstrasse und folgen leicht abwärts Wegnummer 2A bis zur Strasse zu den Pircherhöfen. Nun bald links abwärts durch den Wald bis zu einem Querweg (Abstieg nach St. Moritzen möglich). Hier biegen wir rechts ab (Nr. 2A) und wandern zur Burg Taufers. Ein Panoramablick über den Tauferer Talboden begleitet uns. Über ein Steiglein vorbei an der Schlosskreuzkapelle gelangen wir nach Sand in Taufers. Zur Hauptstrasse überqueren wir die Holzbrücke und wandern dorfauswärts.
Ausgangspunkt:Tourismusverein (Ortsmitte)
Gehzeit:3,50 Std.
Höhenunterschied:200m
Schwierigkeitsgrad:leicht; familienfreundlich
Beste Jahreszeit:Ganzjährig begehbar

Kraft des Wassers - Mühlwalder Wege

Wandern mit allen Sinnen - das Mühlwaldertal lädt dazu ein.

"Die Kraft des Wassers" ist das Motto für vier Themenwege, die im Mühlwaldertal auf naturverbundene und wissenshungrige Wanderer warten. Der Rundweg um den Mühlwalder Stausee ist die kürzeste und bequemste Tour und lädt zu jeder Jahreszeit ein zum Genießen.

Der Weg "Wasser und Rad" bringt dem Besucher in Innermühlwald die Welt der Mühlen näher und zeigt die Gefahren auf, die ungezähmte Wasserkraft in sich birgt.

Anspruchvoller, aber rundum abgesichert ist der Weg durch die ursprüngliche Lappacher Klamm. Dieser dritte Abschnitt ist hervorragend kombinierbar mit einer Rundwanderung, die vom Dorf Lappach mit seinem Informationszentrum zum Thema "Kraft des Wassers" startet und dorthin zurückführt.

Der Rundweg um den Neves Stausee ist das letzte, hochalpine und besonders reizvolle Glied in dieser vielfältigen Kette aus Steinen und Buchten, Sand, Sonne und Schatten, Wirbel und Ruhe, Nebel, Eis und Schnee.

Geführte Wanderungen jeden Donnerstag im Sommer:

Schauen, spüren, hören, lernen - all das ist bei den geführten Wanderungen auf den Mühlwalder Themenwegen Programm. Große und kleine Geheimnisse der Naturlandschaft im Mühlwaldertal werden mit Hilfe von Schautafeln anschaulich erklärt.

Machen Sie sich ein eigenes Bild, eigene Gedanken und Sie werden erfahren, dass der Morgentau, dass einfache Wassertropfen und die von Ihnen geprägte Landschaft eine ganz neue Bedeutung bekommen.

Die geführten Wanderungen auf den Themenwegen werden an jedem Donnerstag von Juni bis September angeboten.


Kreuzweg nach Heilig Geist

Von Kasern nach Heilig Geist

Der Kreuzweg von Kasern nach Heilig Geist ist eine Gemeinschaftsarbeit der Kath. Jugendgruppen folgender Pfarreien: Gais, Lappach, Taufers, Luttach, Weißenbach, St. Johann, Steinhaus, St. Jakob, St. Peter und Prettau.

Der Jugenddienst des Dekanats Taufers hatte die Aktion gestartet, die im Winter 1980/81 durchgeführt wurde. Im Herbst 1981 wurde der Kreuzweg anlässlich der jährlichen Fusswallfahrt der Dekanatsjugend durch Weihbischof Msgr. Heinrich Forer geweiht. An der Planung war vor allem die Ahrner Schnitzschule beteiligt.

Geschnitzt wurde der Kreuzweg von 13 verschiedenen Jugendlichen. Es sei noch auf die Art der Darstellung hingewiesen: Die Jugendlichen, die diesen Kreuzweg geschaffen haben, wollten Christus und die anderen Personen ganz in unsere Zeit hineinstellen und haben das auch in der Kleidung betont.

Ein Teil der Stationen dient als Hintergrund für einige brennende Probleme unserer Zeit, die jeweils auf dem Kreuzesbalken angedeutet sind. Die Stationen tragen nicht die übliche Überschrift, sondern es wurde zu jeder Station ein passendes Wort aus der Heiligen Schrift gewählt.

Da die Einichtung dieses Kreuzweges eine Sache der Jugend sein sollte, sorgten die einzelnen Jugendgruppen auch für die Finanzierung, wobei sie in erster Linie bei den Jugendlichen sammelten. Die Jugendlichen haben durch diese Aktion einen dankenswerten Beitrag geleistet, um aus dem altehrwürdigen Tauernweg einen echten Wall-fahrerweg zu machen.

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